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Mittwoch 11.05.05

Nach dem Frühstück im Restaurant gab es genug Zeit zu packen und die Sachen im Auto zu verstauen. Die Teams starteten wie immer zeitversetzt und da die Five Sisters Lodge sich auf einem Berg befand, konnten die später startenden Teams im Tal schon sehen, was sie erwartete: eine sehr labil wirkende, ca. 150m lange Hängebrücke über einen See im Tal. Bis dahin waren es ca.150-200 Höhenmeter, die das Team erstmal herunter musste um festzustellen, dass die nächste Nachricht sich an der Reception befand. Also wieder Berg hoch. Danach – wie konnte es anders sein – ging es wieder runter, das ganze Team musste über die Hängebrücke. Einigen sehr wenigen machte die Überquerung keine Probleme, viele hatten zu kämpfen, schafften es aber und einige kämpften und schafften es doch nicht. Da die Brücke nur 1m über dem Wasser war, machte die Notwasserung keine Probleme.

Zurück ging es dann einfacher: nur ein Horizontalseil war zu überwinden.

Um eine Nachricht am Auto abzuholen ging es nochmals den Berg hoch – wenn auch schon langsamer. Der Hinweis dort besagte, dass die Schlüssel zum Auto in einem Gezebo (Pavillon) unten an dem See zu finden sei – also wieder runter. Wer jetzt die Autonummer des Teamfahrzeuges nicht wusste, musste noch mal hoch, damit er den richtigen Schlüssel auswählen konnte. Die Tagesaufgabe war beendet, wenn das Team geschlossen – wieder oben – das Auto anließ.

Als alle Teams die Aufgaben bewältigt hatten, war es so spät, dass die für den Nachmittag geplante Orientierungsfahrt kurzfristig abgesagt wurde und alle im Konvoi sich durch Staub- und Schotterpisten sowie richtig offroad durch Wege mit Baumstämmen und Riesenlöchern und –rinnen (da bleibt man schon mal hängen) durcharbeiteten. Da es dabei richtig spektakuläre Bilder gab, wurden in dieser Passage besonders viele Filme und Fotos von der Presse gemacht.

Das verspätete Mittagessen gab es in einer kleinen Siedlung: Wasser für die Trekking-Mahlzeiten. Nach der Pause ging es noch ca.1h weiter über Schotterpisten und – oh Wunder – Asphaltstraßen und Brücken ohne Geländer oder jedwede Seitenbegrenzung bis kurz vor Caracol. Die letzten 3km wurden von den Teilnehmern zu Fuß fortgelegt, so dass wir kurz vor Sonnenuntergang die Maya-Ruinen von Caracol erreichten und das Dunkelwerden auf der großen Pyramide, der Canaa erleben konnten.

Später wurde das Lager bezogen – in Zelte die schon aufgebaut waren. Das leckere Abendessen von Maria Theresa gab es im „Restaurant“ des Archäologencamps. Hier oder am Lagerfeuer wurde auch der Rest des Abends mit Reden, Austauschen oder Bildern angucken, verbracht.

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