Beliebte Legende von Augustinus
Augustinus verging sich einmal gedankenverloren am Meer: Er dachte über eine der ihn am meisten beschäftigenden Fragen nach, über das Geheimnis der Dreieinigkeit Gottes. Dabei beobachtete er ein Kind, das mit einem Eimer Wasser aus dem Meer schöpfte und damit einen kleinen Teich zu bauen versucht. "Was machst du da?" "Ich möchte das Meer in meinen Teich schöpfen." Augustinus lachte und meinte: "Das wird dir nie gelingen." Das Kind antwortete: "Du machst es ja auch nicht anders. Du willst mit deinem kleinen Verstand das Geheimnis des dreieinigen Gottes verstehen."
Der rote Regenschirm
Als die Tockenheit schon, wie es schien, eine Ewigkeit andauerte, wussten die Bauern nicht mehr, was sie tun sollten. Der Regen war nicht nur für die Ernte wichtig, sondern auch für das tägliche Leben. So beschloss die örtliche Gemeinde, eine Gebetsversammlung einzuberufen und um Regen zu beten.
Als alle Gemeindemitglieder da waren, und er Prdiger gerade das Wort ergreifen wollte, fiel sien Blick auf dein elfjähriges Mädchen in der ersten Reihe. Es strahlte vor Aufregung. Neben ihr lag ein knallroter Regenschirm, den sie für den Heimweg mitgenommen hatte. Der Prediger staunte: Was für einen Glauben sah er da! Die anderen waren gekommen, um für Regen zu beten... das kleine Mädchen aber war gekommen, um Gottes Antwort mitzuerleben.
Der böse Plan
Der Satan hatte eine Versammlung einberufen. In seiner Eröffnungsrede sagte er zu seinen Dämonen: »Wir Können die Christen nicht davon abhalten, in die Gemeinde zu gehen. Wir können sie auch nicht vom Bibellesen abhalten und davon, die Wahrheit zu erkennen. Wir können sie nicht einmal davon abhalten, dass sie eine persönliche Liebesbeziehung zu Jesus entwickeln. Wenn sie diese Beziehung zu Jesus gewinnen, ist unsere Macht über sie gebrochen! Also lasst sie in ihre Gemeinde gehen, lasst ihnen ihren Lebensstil, aber stehlt ihre ZEIT, so dass sie nicht in diese tiefe Beziehung mit Jesus Christus kommen können!«
»Wie sollen wir das anstellen?«, fragten die Dämonen. »Haltet sie mit unwichtigen Neben-sächlichkeiten des Lebens auf und erfindet unzählige Programme, um ihre Gedanken in Besitz zu nehmen«, antwortete Satan. »Überredet die Frauen, lange arbeiten zu gehen und die Ehemänner, 6-7 Tage jede Woche zu arbeiten, 10-12 Stunden am Tag, damit sie sich ihren leeren Lebensstil leisten können. Haltet sie davon ab, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Wenn dann ihre Familie sich bald in Bruchstücke aufteilt, kann ihr Zuhause keinen Schutz mehr vor dem Druck der Arbeit bie-ten. Putscht ihre Gedanken derart auf, daß sie die sanfte, leise Stimme des Heiligen Geistes nicht mehr hören können. Verlockt sie dazu, das Radio oder den Kassettenspieler immer einzuschalten, wenn sie Auto fahren und Fernseher, CD-Player oder PCs in ihren Häusern ständig in Betrieb zu haben. Das wird ihre Gedanken durchdringen und die Einheit mit Christus zerstören. Füllt die Magazine und Titelseiten mit schönen, schlanken Models, dass die Ehemänner immer mehr glau-ben, dass äußere Schönheit wichtig ist und unzufrieden mit ihren Ehefrauen werden. Das wird die Familien sehr schnell spalten!
Sogar in ihrer Erholung sollen sie nicht zur Ruhe kommen. Lasst sie von ihrem Urlaub erschöpft, beunruhigt und unvorbereitet für die kommende Woche zurückkehren. Lasst nicht zu, dass sie in die Natur hinausgehen, um Gottes Schöpfung zu bewundern. Schickt sie statt dessen in Vergnügungsparks, zu Sportveranstaltungen, Konzerten und ins Kino. Haltet sie beschäftigt, beschäftigt!!! Macht nur weiter, lasst sie ruhig Evangelisationen durchführen und Seelen gewinnen, aber verstopft ihr Leben mit so vielen guten Gründen, dass sie keine Zeit mehr haben, Kraft von Gott zu holen. Bald werden sie aus ihrer eigenen Stärke leben, ihre Gesundheit und Familie für die gute Sache opfern. Es wird funktionieren!«
Es war eine durchaus motivierende Versammlung. Die Dämonen gingen eifrig an ihre Aufträge, Christen auf der ganzen Welt noch mehr zu beschäftigen und zu jagen, hier und dort hingehen zu müssen und bis heute funktioniert Satans Konzept hervorragend.
Ein Achtjähriger erklärt Gott Eine von Gottes Hauptaufgaben ist es, Leute zu machen. Er macht sie, um die zu ersetzen, die sterben, so dass es immer genug Leute gibt, die sich um die Dinge auf der Erde kümmern. Er macht keine Erwachsenen, nur Babies. Ich glaube, weil die kleiner und leichter zu machen sind. Auf diese Weise muss er seine wertvolle Zeit nicht dazu benutzen, ihnen Laufen und Sprechen beizubringen, das kann er den Müttern und Vätern überlassen. Gottes zweitwichtigste Aufgabe ist das Anhören von Gebeten. Davon gibt es eine schrecklich große Menge, weil einige Leute, sowas wie Prediger und so, auch zu anderen Zeiten als beim Schlafengehen beten. Gott hat deswegen keine Zeit, Radio zu hören oder Fernsehen zu gucken. Weil er alles hört, nicht bloß Gebete, muß es einen Wahnsinnskrach in seinen Ohren geben, außer er hat sich was ausgedacht, um den abzustellen. Gott sieht alles und hört alles und ist überall, was ihn ziemlich auf Trab hält. Also sollte man nicht seine Zeit verschwenden und über den Kopf seiner Eltern hinweg um was bitten, wozu die schon nein gesagt haben. Atheisten sind Leute, die nicht an Gott glauben. Ich glaub nicht, dass es in Chula Vista welche gibt. Jedenfalls keine, die in unsere Kirche kommen. Jesus ist Gottes Sohn. Er hat all die harte Arbeit gemacht wie auf dem Wasser Gehen und Wunder tun und versuchen, den Leuten was beizubringen, die nichts von Gott lernen wollten. Sie hatten es schließlich satt, dass er sie dauernd anpredigte, und kreuzigten ihn. Aber er war gut und lieb wie sein Vater, und er sagte seinem Vater, dass sie ja gar nicht wissen, was sie tun, und dass er ihnen vergeben sollte, und Gott sagte okay. Sein Vater (Gott) fand alles gut, was er getan hatte, und seine ganze harte Arbeit auf der Erde, und so sagte er, dass er nicht wieder raus auf die Straße muss, er könne im Himmel bleiben. Also tat er das. Und jetzt hilft er seinem Papa, indem er Gebete hört und guckt, welche Sachen so wichtig sind, dass Gott sich darum kümmern muss, und welche er allein erledigen kann, ohne dass er Gott damit belästigen muß. Wie ein Sekretär, bloss wichtiger natürlich. Man kann beten, wann immer man will, und man kann sicher sein, dass sie einen hören, weil sie es so hingekriegt haben, dass einer von beiden immer Dienst hat. Man sollte jeden Sonntag in die Kirche gehen, weil es Gott Freude macht, und wenn es jemand gibt, dem man eine Freude machen will, ist das Gott. Schwänze nicht die Kirche, um was zu machen, was deiner Meinung nach mehr Spaß macht, wie an den Strand gehen. Das ist falsch! Und außerdem kommt die Sonne am Strand sowieso nicht vor Mittag raus.